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Lantenhammer Marillenbrand RUMULT Fass gereift 42%vol

Produktinformationen "Lantenhammer Marillenbrand RUMULT Fass gereift 42%vol"

Lantenhammer Marillenbrand: reife Frucht mit RUMULT-Finish

Der Lantenhammer Marillenbrand im RUMULT-Fass ist ein fassgereifter Obstbrand aus Hausham in Oberbayern. Marillen aus dem Vinschgau, Südfrankreich und Ungarn treffen auf ein Rumfass-Finish, das die Frucht mit Mandel-, Vanille- und Holznoten ergänzt. Die Abfüllung hat 42 % vol.

Tasting Note

Farbe
Helles Goldbraun.
Geruch
Reifes Steinobst und marmeladige Frucht, begleitet von feinen Mandel- und Vanilleanklängen sowie zurückhaltenden Rumfassnoten.
Geschmack
Feinfruchtige Marille mit ausgeprägten Fassnoten und dezenten Rumakzenten.
Nachklang
Besonders langer Nachhall von Marille und Holz.

Herstellung im Überblick

Maischung/Ansatz
Die entsteinten Marillen werden schonend gequetscht und mit Reinzuchthefen vergoren.
Destillation
Die Maische wird in kleinen Kupferbrennblasen bis zu zwölf Stunden destilliert; das Destillat erreicht etwa 70 % vol.
Lagerung
Zunächst mindestens drei Jahre in Steinzeuggefäßen, anschließend 14–16 Monate in 190-Liter-Fässern des bayerischen Rums RUMULT.
Verarbeitung
Abfüllung mit 42 % vol.

Charakter & Herkunft

Die Fruchtbasis verbindet drei Herkünfte: Vinschgauer Marillen, Bergeron-Marillen aus Südfrankreich und Rosenmarillen aus Ungarn. Daraus entsteht bei Lantenhammer in Hausham ein Marillenbrand, dessen Herkunft nicht mit den Anbaugebieten seiner Früchte verwechselt werden sollte. Gebrannt wird in Oberbayern; die Marillen bringen ihre jeweiligen Fruchtaromen mit. Vor der Gärung werden die Steine entfernt und das Fruchtfleisch behutsam gequetscht.

Für diese Edition sind zwei Reifephasen entscheidend. Auf mindestens drei Jahre im Steinzeug folgt das Finish in Fässern, die zuvor RUMULT enthielten. Die 190-Liter-Rumfässer sind damit ein konkreter Teil der Herstellung, nicht nur eine allgemeine Holzfassangabe. Mit 14–16 Monaten dauert diese zweite Phase deutlich länger als eine kurze Ruhezeit vor der Abfüllung.

Geschmack & Sensorik

Im Duft steht die reife Steinfrucht im Vordergrund. Der Eindruck von Fruchtmarmelade wird von Mandel und Vanille begleitet, während das Rumfass eine weitere, dezente Note beisteuert. Am Gaumen bleibt die Marille klar erkennbar; die Fassakzente treten neben die Frucht, statt sie im beschriebenen Profil zu ersetzen. Wer Marillenbrände mit einer zusätzlichen Holzkomponente sucht, findet hier genau diese Verbindung. Der lange Nachklang führt Marille und Fassnoten zusammen.

Serviervorschlag & Genusstipp

Unsere Empfehlung: Probieren Sie den Brand zunächst pur und nicht eiskalt. Geben Sie ihm im Glas etwas Zeit und vergleichen Sie den ersten Fruchtduft mit den später wahrnehmbaren Fassnoten. Als Speisenbegleitung bieten sich ein Marillendessert oder ein nicht zu süßes Mandelgebäck an. Auch zu Wildgerichten können Sie ihn separat im Glas servieren; wählen Sie dabei eher eine fruchtige als eine sehr scharfe Begleitung.

Für das Glas haben Sie zwei gleichwertige Möglichkeiten: das klassische Lantenhammer Bouquetglas oder das höhere, elegant langstielige Lantenhammer Edelbrandglas. Beide Gläser sind gestielt. Entscheiden Sie nach Ihrer persönlichen Vorliebe für Form und Handhabung; eine Rangfolge ist damit nicht verbunden.

Warum bei Edelbraende.de kaufen?

  • Drei benannte Marillenherkünfte bilden eine nachvollziehbare Fruchtbasis.
  • Mindestens drei Jahre Steinzeugreife werden durch 14–16 Monate im RUMULT-Fass ergänzt.
  • Das sensorische Profil verbindet Marille mit Mandel, Vanille und dezenten Rumakzenten.

Wählen Sie diese Edition, wenn Sie einen Marillenbrand mit klar benanntem Rumfass-Finish und langem Frucht-Holz-Nachklang suchen.

Häufig gestellte Fragen

Ist dieser Marillenbrand ein Rum?

Nein. Es handelt sich um einen Marillenbrand mit 42 % vol. Die Bezeichnung RUMULT bezieht sich auf die zuvor mit bayerischem Rum belegten Fässer für seine abschließende Reifung.

Wie lange reift der Marillenbrand im RUMULT-Fass?

Das Rumfass-Finish dauert 14–16 Monate. Zuvor ruht der Brand mindestens drei Jahre in traditionellen Steinzeuggefäßen; diese erste Reifephase ist nicht Teil der Rumfasszeit.

Woher stammen die Marillen?

Verarbeitet werden Vinschgauer Marillen, Bergeron-Marillen aus Südfrankreich und Rosenmarillen aus Ungarn. Die Herstellung des Brandes erfolgt bei Lantenhammer in Hausham in Oberbayern.

Wozu lässt sich die Fassedition servieren?

Wir empfehlen sie pur oder als Begleitung zu Marillendesserts und Mandelgebäck. Zu Wildgerichten ist sie ebenfalls eine mögliche Ergänzung; die Speisenempfehlung ist eine Frage Ihres persönlichen Geschmacks.

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